Messausrüstung DIN4150-2

Erschütterungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Struktur von Gebäuden und Fertigungsanlagen, sondern auch auf Personen in Gebäuden. Eine kontinuierliche Belastung durch Erschütterungen können erhebliche Folgen physischer und psychischer Natur haben. Gemäß DIN4150-2 ist genau festgelegt, welche Werte maximaler Erschütterung zulässig sind und ab wann ein Mensch zu stark durch fahrende Züge und andere Einflüsse beeinträchtigt wird. Entsprechende Erschütterungsmessungen sind erforderlich, um eine genaue Analyse zu ermöglichen.


Beim Erwerb einer Messausrüstung DIN4150-2 gilt es zunächst den passenden Frequenzbereich zu analysieren. Zwei Modellarten (SBR-A sowie SBR-B) stehen zur Verfügung. SBR-B Geräte haben einen Frequenzbereich zwischen 1 und 80 Hertz, darunter oder darüber liegende Frequenzen werden gefiltert. Daher sind derartige Messgeräte aufgrund ihrer Genauigkeit die bessere Wahl. Sie liefern statistisch gesehen eine zehnfach genauere Messung als SBR-A Produkte. Gibt es keinen Zugang zu Strom, werden Messgeräte zur Überwachung von Erschütterungen mit Batterietechnologie benötigt. Akkukapazitäten von sechs Wochen sind heute keine Seltenheit mehr. Dank der robusten Bauweise der Messsysteme sind Witterungsbedingungen kein Problem. Selbst große Hitze oder ein spontaner Regenguss werden problemlos überstanden. Benötigt wird neben dem Messgerät das entsprechende Analyse-Tool, um die ermittelten Werte analysieren und verwerten zu können. Ideal eignen sich Cloudspeicherungen, auf die der Auftraggeber jederzeit zugreifen kann. Ein Warnsystem alarmiert Auftraggeber und Ableser bei Frequenzschwierigkeiten und bei einer überhöhten Wahrnehmung von Schwingungen. Ein letzter Blick sollte auf das Preis-Leistungs-Verhältnis fallen. Geräte mit gleicher Fähigkeit werden teilweise zu unterschiedlichen Preisen angeboten. Ein Vergleich kann lohnen.

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